Bahnsinn-Bamberg
18Jul/16Off

Der Bahnausbau – Irrsinn Bamberg geht weiter

Der Bahnausbau - Irrsinn Bamberg geht weiter

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
8Jul/16Off

Paradiesischer Zustand

Paradiesischer Zustand

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
6Mai/16Off

Historische Fehlentscheidung!

historische Fehlentscheidung

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
30Mrz/16Off

Die Bahn hat Mitleid mit der Stadtspitze

Die-Bahn-hat-Mitleid-mit-der-Stadtspitze

veröffentlicht unter: Akteure, Das Bahnprojekt Kommentare
18Mrz/16Off

Die Bahn rettet die Weltkulturerbestadt Bamberg

Die Bahn rettet die Weltkulturerbestadt Bamberg

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
17Mrz/16Off

Bahnsinn-Bamberg e.V. informiert nach seiner Neuausrichtung in 2015/2016

Bahnsinn Neustart im März 2016 (1)

Der Bamberger Weg, Stand 2016, Beschreibung (2)

Der Bamberger Weg (3)

Der Bamberger Weg in der Süd-Flur (4)

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
12Okt/14Off

Bahn-Ausbau völlig neu anpacken

Der Lösungsweg scheint gefunden

...
Was hat Bamberg mit Freiburg und Offenburg gemeinsam? Die Bahn und deren massiven Ausbaupläne. Und ... den gesundheitsschädlichen Lärm!

Worin aber unterscheiden sich aber diese 3 Städte? Ganz einfach - in Bamberg glaubt man teilweise, die Pläne und Aussagen der Bahn sind heilig. Widerspruch oder gar Widerstand so wie in den anderen Regionen ist hier eher Fehlanzeige oder einfach lästig.

Doch das hat sich an diesem Abend geändert - ein Königsweg ist in Sicht!

Was wurde in den letzten 3 Jahren nicht alles erzählt und behauptet. Die Bahn stolzierte mit teils abenteuerlichen Märchen durch die Stadt, dass manchem Bürger Angst und Bange wurde. Stadträte verloren jeglichen Mut und ließen sogar ihren Eid auf der Bahnschiene liegen. Umweltaktivisten wetterten mit überzogenem Egoismus gegen unsere - stets offene - BÜRGER-Initiative und den Bahnanwohnern. Kein Wunder, dass eine vernünftige Lösung in unendliche Ferne flüchtete. Bamberg stand unter dem obrigkeitstreuen Motto: "Die Bahn hat g'sagt..."

Mit dem 07.10.2014 beginnt eine neue Ära beim Bahnausbau in Bamberg.

Publikum2

staunendes Publikum

Eindrucksvoll konnten die vielen Zuschauer sehen, hören und spüren, wie sich alle bisherigen "Fakten" der Bahn in Luft auflösten. Mit harten Beweisen aus Offenburg und Freiburg konfrontiert, war plötzlich gar nichts mehr klar. Von wegen Diskriminierungsfrei, keine Trassenverbote, keine Kompromisse, keine Planänderungen. Alle Aussagen, die noch vor 2 Wochen im Stadtrat heiliges Gesetz waren, waren nur noch ein lahmer Wackelpudding.

Wo zuletzt Selbstsicherheit regierte, kamen nun die Eiertänze der Bahn zum Vorschein.

Ein Artikel der WebZ beschreibt diesen Info-Abend auf wirklich überzeugende und sachliche Art und Weise.

 

Diehl2

Dr. Diehl mit lebhaftem Einsatz

Der Hauptgast und Mittelpunkt des Abends war zweifelsohne Dr. Roland Diehl aus dem Rheintal. Er ist auch geistiger Vater unserer Forderung nach dem Projektbeirat am 10.07.2012 gewesen. Seine Botschaft an Bamberg zog sich wie ein Faden durch den gesamten Abend -->
man muss mit dem Bäcker reden und nicht nur mit Brötchen. (hier sein Vortrag - 7MB)

Bisher bekam Bamberg immer nur ausweichende oder schön redende Mitarbeiter der Bahn vor die Nase gesetzt. Entscheidungs-Kompetenz gleich NULL. Es ist doch sonnenklar, dass die Bahn nur ihre eigene Wunsch-Trasse gut verkauft. Das tut jede Firma und erst Recht die Bahn. Das macht übrigens unsere Bürgerinitiative auch nicht viel anders. Aber wir sehen wenigstens die Menschen, die vor dem Bahnlärm geschützt werden müssen und nicht umgekehrt.

Dr. Diehl konnte eindrucksvoll beweisen, dass am Oberrhein alle Pläne der Bahn vollständig in die Tonne gekippt wurden. Alleine schon der späte Zeitpunkt des Aufstandes im Rheintal ist beeindruckend. Dort war sogar das rechtswidrige Planfeststellungsverfahren schon fast abgeschlossen. Na und .. sagten die Bürger und verweigerten den Zerstörern die Zugänge mit Traktoren (siehe Vortrag Seite 27). Bamberg hätte aber noch wesentlich mehr Zeit und steht noch nicht einmal mit dem  Rücken zur Wand.  Es sei denn, man lässt uninformierte oder sture Stadträte gewähren... Oder wir warten auf die zeitliche Erpressung von Politik oder Bahn. Die kommt so sicher wie der nächste Regenschauer!

Am Rhein geschah aber noch viel mehr - man legte einen eigenen Entwurf vor, der von neutralen Fachleuten erstellt wurde. Unglaublich, aber wahr. Die ganze Region nahm Geld in die Hand, viel Geld und zeigte der Bahn den BESTEN Weg - ihren eigenen Weg! Und... sie gewann diesen Kampf. Selbst Güterzüge fahren nur dort, wo sie keinen Menschen mehr stören! Für manche Gemeinden kommt diese Jahrhundert-Chance leider zu spät. Mal sehen, ob der Süden noch rechtzeitig wach geworden ist.

 

Demny_Offenburg

Die Offenburger Botschaft ist eindeutig

Fast ebenso mutig ging Offenburg vor

Herr Demny, Leiter des Tiefbauamtes, hatte eine glasklare Botschaft im Gepäck:
schenkt der Bahn kein Vertrauen! Sie hat kein Interesse an bürgernahen Lösungen. Offenburg stand schon direkt vor der Zwangsteilung. Doch weit über 50.000 Einwendungen ließen die Behörden kapitulieren. Die alten, überirdischen Trassenpläne wurden gestoppt.

Er bekräftigte die wohl allerwichtigste Aufgabe:
Man muss Geld in die Hand nehmen und seine eigene Lösung auf den Tisch legen. Eine Lösung die neutral ausgearbeitet wurde. Damit gewinnt man die Bürger und beeindruckt die Bahn. Natürlich darf diese nicht völlig benachteiligt werden. Wir brauchen eine moderne, leistungsfähige, aber auch leise Bahn.

 

Podium

aufschlussreiche (Nicht-)Antworten der Bahn

Die anschließende Fragerunde hat dann das bisherige Wanken der Bahn endgültig zu einem Trümmerhaufen degradiert. Die Bürger konnten live erkennen, dass all deren Behauptungen uns allen, der Stadt und dem Stadtrat völlig ungeprüft um die Ohren gejagt wurden.

Katastrophenschutz?

Wasserschutzgutachten?

Lärmgutachten?

innovativer Lärm-Schutz?

UNESCO-Weltkulturerbe?

>> alles Fehlanzeige - nur Vermutungen und Schönfärbungen!

Am Ende verlangte die Bahn, als absolute Krönung des Abends (mit vollem Ernst!):
wir sollen erst JA und AMEN sagen -- DANACH wird geprüft.

Leute Leute...  SO NICHT

 

OB_Starke

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke

Wir haben unseren Königsweg erkannt. Einige der (wenigen!) anwesenden Stadträte haben es entdeckt. Und ganz sicher hat es auch der Oberbürgermeister bemerkt:

Wir brauchen unseren eigenen Weg

Holen wir den Trassenplaner der Offenburger und Freiburger Lösungen. Dieser ist neutral und fachlich kompetent, um eine für alle Seiten optimale Trasse zu erarbeiten. Man gibt ihm die elementaren Eckpfeiler an die Hand und zusammen mit Rechtsgutachten und den Betriebsabläufen der Bahn wird er den besten Weg präsentieren!

Diesen Königsweg gilt es danach mit vereinten und starken Kräften wirksam durchzusetzen!

 

Eines wurde an diesem Abend klar - NICHTS ist bisher klar gewesen. NEIN, auch nicht das Märchen der Bahn von angeblich niedrigen Mauern. Noch nicht einmal der moderne Lärmschutz besitzt genug Wahrheitsgehalt! Wir wissen seit Dienstag zudem, dass auch die Kostenkeule kein Totschlagargument ist. Denn... sparsam ist noch lange nicht wirtschaftlich. Ein schlechter Ausbau zerstört zukünftige Wirtschaftskraft, Entwicklungschancen und unsere Lebensqualität. Das kostet später wesentlich mehr!

WIR rufen dazu schon heute - SEEHOFER hilf

Er wird doch mit Sicherheit die wohl schönste bay. Stadt mitsamt der ganzen Region - noch dazu in Franken - nicht einfach links liegen lassen. Notfalls holen die Bamberger Gärtner noch die gesamte UNESCO ins Boot: siehe hier

 

Schlusswort_Diehl

 

Die Bahn macht was sie will?   ...von wegen!

12Mai/14Off

Korrektur einer voreiligen Bewertung

Eine Matrix ohne Wert?

Bamberg steht vor einer gewaltigen Veränderung des Stadtbildes. Und wenn nicht bald Vernunft einkehrt, sogar vor der Gefahr einer spürbaren Zwangsteilung in Ost und West. Denn die Verwaltung glaubt tatsächlich, trotz fehlender Daten der Bahn eine Bewertung abgeben zu können.

Das ist fast so abenteuerlich, als wolle man eine umfangreiche Abschlussarbeit bereits nach dem 1. Satz benoten.
Oder ein Konzert bereits nach dem Stimmen der ersten Instrumente!

Sicher - der Stadtrat selbst forderte am 27.11.2013 von der Verwaltung, direkt vor dem nächsten Koordinierungstreffen eine Prüfungsvorlage, sowie auch noch eine Bewertung der 3 Varianten des Bahnausbaus vorzulegen. Eine Entscheidung, vor der wir schon damals heftig gewarnt hatten. Eine sehr unglückliche, bzw. verfrühte Entscheidung. Denn damit war das Baureferat sogar gezwungen, eine Bewertung vorzunehmen, ohne über alle relevanten Daten zu verfügen.

Wie sich letztlich zeigte, war die Bahn nicht in der Lage die erforderlichen Planänderungen und belastbaren Daten rechtzeitig zu liefern. Dennoch wurde eine Abwägung vorgenommen, die für den 26.03. als Entscheidungsmatrix vorlag. Eine ausführliche Arbeit, die jedoch den Namen „Matrix“ nicht im Geringsten verdient.

Wir haben uns daher die Mühe gemacht, dieses Arbeitspapier zu durchleuchten und auf Schwächen abzuklopfen! Daraus entstand eine ausführliche Überarbeitung, bzw. Korrektur aus unserer Sicht.

Link zu unserer kompletten Überarbeitung

 

Kurz-Übersicht der wesentlichen Erkenntnisse:

  • Daten der DB wurden ungeprüft übernommen, trotz offensichtlicher Fehler
  • längst vorliegende Zugeständnisse der Bahn (Tunnelung und BAB-Abstand) sind verschwiegen
  • das Thema Lärmschutz berücksichtigt sie die Belange der Anwohner nur sehr oberflächlich
  • die bisherige Informationen sind von Firmen durchgeführt, die als Lobbyisten der Bahn berüchtigt sind
  • Stellungnahmem der Rettungsdienste oder Katastrophenschutzes wurde nicht eingeholt
  • bei allen Bewertungen wurde nur die oberirdische Variante 3 zugrunde gelegt; Optionen der Tunnellösungen oder ein früheres Abtauchen im Süden fehlt
  • Gefahren der Gärtner durch Flächenverluste in Süd- und Nordflur sind nur erwähnt, ausgleichsfähige Flächen und Freizeitgebiete im Hauptsmoorwald aber stark übergewichtet
  • Wohn- und Wertverluste für Anwohner, Verluste für Firmen und auch für die Stadt fehlen bei der Beurteilung vollständig
  • die Gefahren für den Erhalt des Weltkulturerbestatus wurden stark verharmlost – das Akzeptieren von 3m-Wänden bei wissentlich falschen Bahn-Angaben ist gefährlich!

Lesen Sie hier die vollständige Ausarbeitung!

FAZIT:

Die vorliegende Bewertung ist wegen fehlender Fakten mangelhaft und aufgrund zurückgehaltener Verbesserungen sogar unbrauchbar.

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
2Mrz/14Off

Der Bahn-Ausbau im Wahlkampfmodus?

Der nächste Stadtrat trägt eine riesige Last

Ob sich wirklich jeder Kandidat dieser epochalen Verantwortung bewusst ist? Wir können nur hoffen, dass dies auch jene begreifen, die eher das Rampenlicht dem Studium von Fakten vorziehen. Es ist bestimmt keine leichte Bürde, die sie auf sich nehmen müssen. Gerade die Frage, ob wir durch Mauern geteilt werden oder doch noch eine vernünftige Lösung finden, liegt in den Händen des neuen Stadtrates! Wir stehen gerne hinter ihnen - sofern sie sich als unsere Vertreter und nicht als unsere Obrigkeit definieren.

Natürlich liegt es an Ihnen, dem mündigen Wähler, sich den eigenen Wunsch-Stadtrat nach Personen und nach deren wahrer Einstellung zusammen zu stellen. Die folgende Übersicht soll Ihnen die Ausrichtung der Fraktionen in Form unseres Barometers liefern. Wenn man jedoch deren Aussagen genauer betrachtet, kann einem teilweise richtig Angst und Bange werden für die Zukunft unserer Stadt...

Schaubild2

 

BBB Bamberger Bürger-Block

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/BBB-Wahlprogramm.pdf

Leider hat diese Gruppierung überhaupt keine Meinung zum Bahn-Ausbau veröffentlicht. Gerade die Gereuth hätte dringend deren Hilfe nötig. Schade, dass Bahnlärm und drohende Mauern mitten durch Bamberg ignoriert werden. Auch unsere Initiative erfährt von dieser Gruppierung keine Unterstützung mehr.

 

BuBBambergs unabhängige Bürger

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/BuB-Wahlprogramm.pdf

Das immense Risiko für das Gärtnerland und den UNESCO-Titel, sowie die Mauer-Bedrohung werden von dieser neuen Partei klar erkannt. Der Weg zur besten Trassen-findung soll auch weiterhin zusammen mit unserer Initiative und allen Bürgern gegangen werden – trotz früherem Fokus auf den Tunnel.

Die Bamberger Gärtner haben sich bei mehreren Veranstaltungen sehr eindeutig für die getunnelte Güterzug-Umfahrung ausgesprochen.

 

BaLiBamberger linke Liste

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/BaLi-Wahlprogramm_Detail.pdf

Eine neue Gruppierung, die sich besonders für soziale Elemente in unserer Stadt einsetzt. Sie steht daher vorbehaltlos hinter unserem Weg beim Bahnausbau, dem Weg der Bürger auf der Suche nach der objektiv bestmöglichen Variante. Eine vorzeitige Entscheidung ohne Abwägung oder Auswertung neutraler Gutachten kommt für sie nicht in Frage.

 

BRBamberger Realisten

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/BR-Wahlprogramm.pdf

Wie der Name schon sagt, wird hier realistisch abgewartet, wie die objektiven Gutachten und Ergebnisse für die Trassen-Varianten ausfallen. Danach erst will man eine vernünftige Entscheidung treffen. Als Bürgerinitiative sind wir natürlich erfreut über den gemeinsamen Weg.

 

CSU

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/CSU-Walprogramm.pdf

Die CSU-Gartenstadt lehnt eine Ostumfahrung ab. Ohne jede sachkundige Prüfung der Alternativen bei dieser Variante wurde sie dabei besonders laut von der Fraktionsführung unterstützt.

Eine Fraktionsführung, die sich selbst widerspricht? Während die Fraktion in der Stadtratsitzung (27.11.2013) noch geschlossen einer ergebnisoffenen Prüfung zustimmt, lehnte insbesondere die Fraktionsspitze alle Varianten der Ostumfahrung ungeprüft ab. Das ist keine konsequente Politik! Papier ist auch im Wahlkampf geduldig.

Doch die einzige unabhängige Bürgerinitiative zum Bahnausbau wurde hinters Licht geführt und die Bürger des Bamberger Ostens hat man frühzeitig gegen den Rest der Stadt aufgehetzt. Wenn Fakten verdreht und den Menschen unnötige Ängste eingejagt werden, wird ein guter Kompromiss schier unmöglich.

Weil aber nicht alle Kandidaten diese Meinung teilen, bitten wir hier um eine genaue und intensive Prüfung einzelner Kandidaten, die durchaus das Wohl ihrer Mitmenschen im Sinn haben.

 

FDP

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/FDP-Wahlprogramm.pdf

Sie wollte schon immer den 1-Std.-Takt beim ICE.

Jetzt wo er Fakt ist, trauen sie sich nicht, das zu glauben. Bei der Suche nach der besten Lösung des Bahnausbaus schwanken sie noch mehr. Mit dem ausdrücklichen und sehr gutgläubigen Wunsch nach durchsichtigen und niedrigen Mauern als Lärmschutz fällt es schwer, sie in den Stadtrat einziehen zu lassen. Es wäre nicht nur leichtsinnig, sondern verantwortungslos, Vertrauen in eine bahn-gläubige Partei zu setzen. Sie übernehmen die oberirdischen Güterzug-Märchen der Bahn völlig ungeprüft und lassen damit das Stadtbild von der Bahn gestalten oder evtl. sogar schlimmer, von ihr zerstören.

 

FWFreie Wähler Bamberg

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/FW-Wahlprogramm.pdf

Die wohl vorsichtigste aller Gruppen, bei der wir aber Bauchschmerzen haben. Einerseits kämpfen sie sehr hart für eine objektive Prüfung aller Varianten. Anderseits favorisieren sie klar und deutlich nur die selbst für sie scheinbar unmögliche Tunnellösung. Was wenig gefällt, ist die fehlende Ablehnung von Mauern durch die Stadt. Auch gibt es gegensätzliche Aussagen bei verschiedenen Veranstaltungen - in verschiedenen Ortsteilen - hinsichtlich der Trassenführungen. Darum gilt es sehr genau auf die Positionen der einzelnen Personen zu achten!

 

GAL

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/GAL-Wahlprogramm.pdf

Wenn eine traditionell der Natur sehr verbundene Partei auch im Stadtrat lautstark für eine neutrale und gründliche Prüfung der unterirdischen Ostumfahrung kämpft, ist das eine sachorientierte Stellungnahme.

Für die Suche nach der optimalen Lösung des Bahnausbaus muss man dieser Fraktion Respekt zollen, dass sie nie vor den populistischen Parolen einiger Umweltaktivisten oder anderer Fraktionschefs einknickt. Wir finden in ihrem Programm einige Parallelen zur Zielsetzung, auch Gärtner und Anwohner zu schützen. Hier erkennt man den Mut, trotz oder gerade wegen der Absicherung für die Naturbelange, der Bahn die Stirn zu bieten, wenn es um das gesamte Bamberger Wohl geht.

 

SPD

http://bahnsinn-bamberg.de/files/2014/02/SPD-Wahlprogramm.pdf

Die Fraktionsführung verhält sich teilweise noch irrationaler als ihre GroKo-Kollegen von der CSU: Zustimmung im Stadtrat zur Prüfung aller drei Varianten und dann Ausschluss der Variante Ostumfahrung?

Schlimmer noch: Mit einer sehr populistischen Unterschriften-Aktion gegen jede Art einer Ostumfahrung gehen sie ungeniert auf Stimmenfang! Wenn mit völlig ungeprüftem Zahlenmaterial Umwelthorrorszenarien künstlich aufgebauscht und damit vorsätzlich Ängste geschürt werden, kann von einer objektiven, vernunftorientierten Handlungsweise - zum Wohle der ganzen Stadt - keine Rede mehr sein. Wenn die Bürgerinteressen nicht endlich ganzheitlich ernst genommen werden, hört diese Partei auf, eine Volkspartei zu sein.

Hoffnung machtalleinedie Tatsache, dass einige Kandidaten auf der Liste sich vehement gegen dieses Vorgehen wehren und starkes Interesse haben, ausschließlich erst nach den Gutachten eine klare Entscheidung zu fällen.

Das heißt, extrem gut hinsehen, wem wir hier noch Vertrauen schenken können!

"Barometer" hier zum DOWNLOAD als PDF

 

Die Gefahr teilender Mauern ist zuletzt wieder größer denn je geworden

Wie viel Überzeugung, wie viel Charakter, wie viel Bürgermitsprache in unseren nächsten Stadtrat einziehen wird, liegt auch in Ihrer eigenen Macht.

Suchen Sie sich Ihre Vertreter gezielt und vernunftorientiert aus!

 Eine Stadtratswahl ist eine Persönlichkeitswahl,
unabhängig von der Parteizugehörigkeit.

Wer für Mauern oder mit leichtsinniger Gefährdung Wahlkampf macht, hat in unserem zukünftigen Stadtrat absolut NICHTS zu suchen

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
13Feb/14Off

Lüge oder Bauerntrick?

Wo bleibt denn der Bahnsinn in 2014?

Das neue Jahr steht seit gefühlt ewigen Zeiten schon unter dem unsäglichen Thema Wahlk(r)ampf! Was sollen wir denn da mit unserer Jahrhundert-Aufgabe mitreden, wenn es nur noch um Plakate, Parolen, Intrigen und Wählerfang geht? Sinnlos, wenn Inhalte hinter Prospekten verschwinden. Selbstdarsteller und Megaposter prägen das Stadtbild und manche Profilneurotiker erklären sich plötzlich zu neuen Stadt-Wunderheilern.

Was zählen da schon Fakten und die heimliche Gefahr der Bahn?

Genau in dieser realitätsfernen Zeit platzt uns nun langsam der Kragen. Wir haben uns zuletzt genug mit der 3m-Mauer-Verdummung der Bahn herumplagen müssen. Oder mit dem Märchensalat vom innovativen Lärmschutz, den es noch immer nicht gibt! Aber trotz aller Warnungen kriechen anscheindend die ersten Träumer aus den Wahlbüros und feiern 3m-Wände schon als neue Prophezeihung? Genau aus diesem Grund zeigen wir jetzt allen Bürgern den "Unterleiterbacher Mauerwahn". Ein eiskalter Bauerntrick der Bahn in 3 Akten. 

>> Gesamt-Übersicht

1.) öffentliche Information ab dem Jahr 1992

--> BILD  1

Die Wände in Unterleiterbach werden "nur" 3,0 m hoch sein! Das war die ständige Information bei allen offiziellen Terminen und Besprechnungen. Inwieweit diese Höhe an dieser Stelle positiv ist, können jedoch nur die direkten Anwohner objektiv beurteilen!

 

2.) Eröffnung des Planfeststellungsverfahren 1994  

--> BILD  2

Wie durch ein Wunder waren die Mauern stillschweigend auf 4,50 m Höhe korrigiert worden. Ohne Vorwarnung - ohne Hinweis. Einfach still und heimlich in die Pläne geschrieben. Noch nicht einmal Experten konnten das in den kurzen 4 Wochen der Einspruchzeit so schnell und umfassend erkennen.

 

3.) Planungbeschluss vom Eisenbahnbundesamt 1995

--> BILD  3

Die Mauern bleiben bei 4,50 m fixiert! BEGRÜNDUNG: die alten Berechnungen der Bahn waren fehlerhaft. Wohlgemerkt - Lärm-Berechnungen der Bahn! Widerspruch war aber nun ausgeschlossen. Baubeginn -> 2014

 

3m-Wand-mini

Was hat das nun mit Bamberg zu tun?

Ganz einfach. Auch uns sollen 3 m-Mauern unterschoben werden. 3m aus denen auch wieder  4-5 m Monster werden! Das Schlimme daran ist, dass es Fraktionen und Stadträte gibt, die auf diesen Schwindel hereinfallen. Sie verschweigen den Menschen die Wahrheit und wiegeln ganze Ortsteile mit wilden Behauptungen gegen die Anwohner der Bahnlinie auf.

 

Alles nur wegen ein paar Wählerstimmen im Osten...?

 

Wir versprechen hiermit klar, deutlich und mit unbeugsamer Stimme:

Wer so eine Vermauerung auch nur ansatzweise duldet oder befürwortet, wird dafür noch in aller Ewigkeit angeprangert! Wer so etwas zulässt und die Teilung auch noch gut findet, diskriminiert Anwohner, Gärtner und unsere ganze  Stadt. Dafür werden wir ein Mahnmal aufstellen, damit unsere Kindeskinder noch in vielen Generationen wissen, wer ihnen diese Mauern angetan hat.

Selbst das Weltkulturerbe könnte damit in allerhöchste Gefahr geraten.
Das späte, dicke Ende von Unterleiterbach ist jetzt bestens bekannt. Wer diesen Warnschuss übersieht, darf sich über die Wucht unserer Ablehnung nicht wundern. Nur Ignoranten werden so etwas ausblenden. Deshalb haben solche Leute in dieser Stadt und im Stadtrat rein gar nichts mehr verloren!