Bahnsinn-Bamberg
5Aug/16Off

Gedanken eines Anwohners zum ICE-Ausbau

Leserbrief Fam. Göetz

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
27Jul/16Off

Bürgerbeteiligung am Bahnausbau – Irrsinn Bamberg

Bürgerbeteiligung am Bahnausbau-Irrsinn

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
18Jul/16Off

Der Bahnausbau – Irrsinn Bamberg geht weiter

Der Bahnausbau - Irrsinn Bamberg geht weiter

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
8Jul/16Off

Paradiesischer Zustand

Paradiesischer Zustand

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
6Mai/16Off

Historische Fehlentscheidung!

historische Fehlentscheidung

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
30Mrz/16Off

Die Bahn hat Mitleid mit der Stadtspitze

Die-Bahn-hat-Mitleid-mit-der-Stadtspitze

veröffentlicht unter: Akteure, Das Bahnprojekt Kommentare
18Mrz/16Off

Die Bahn rettet die Weltkulturerbestadt Bamberg

Die Bahn rettet die Weltkulturerbestadt Bamberg

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
17Mrz/16Off

Bahnsinn-Bamberg e.V. informiert nach seiner Neuausrichtung in 2015/2016

Bahnsinn Neustart im März 2016 (1)

Der Bamberger Weg, Stand 2016, Beschreibung (2)

Der Bamberger Weg (3)

Der Bamberger Weg in der Süd-Flur (4)

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare
12Okt/14Off

Bahn-Ausbau völlig neu anpacken

Podium

Der Lösungsweg scheint gefunden

...
Was hat Bamberg mit Freiburg und Offenburg gemeinsam? Die Bahn und deren massiven Ausbaupläne. Und ... den gesundheitsschädlichen Lärm!

Worin aber unterscheiden sich aber diese 3 Städte? Ganz einfach - in Bamberg glaubt man teilweise, die Pläne und Aussagen der Bahn sind heilig. Widerspruch oder gar Widerstand so wie in den anderen Regionen ist hier eher Fehlanzeige oder einfach lästig.

Doch das hat sich an diesem Abend geändert - ein Königsweg ist in Sicht!

Was wurde in den letzten 3 Jahren nicht alles erzählt und behauptet. Die Bahn stolzierte mit teils abenteuerlichen Märchen durch die Stadt, dass manchem Bürger Angst und Bange wurde. Stadträte verloren jeglichen Mut und ließen sogar ihren Eid auf der Bahnschiene liegen. Umweltaktivisten wetterten mit überzogenem Egoismus gegen unsere - stets offene - BÜRGER-Initiative und den Bahnanwohnern. Kein Wunder, dass eine vernünftige Lösung in unendliche Ferne flüchtete. Bamberg stand unter dem obrigkeitstreuen Motto: "Die Bahn hat g'sagt..."

Mit dem 07.10.2014 beginnt eine neue Ära beim Bahnausbau in Bamberg.

Publikum2

staunendes Publikum

Eindrucksvoll konnten die vielen Zuschauer sehen, hören und spüren, wie sich alle bisherigen "Fakten" der Bahn in Luft auflösten. Mit harten Beweisen aus Offenburg und Freiburg konfrontiert, war plötzlich gar nichts mehr klar. Von wegen Diskriminierungsfrei, keine Trassenverbote, keine Kompromisse, keine Planänderungen. Alle Aussagen, die noch vor 2 Wochen im Stadtrat heiliges Gesetz waren, waren nur noch ein lahmer Wackelpudding.

Wo zuletzt Selbstsicherheit regierte, kamen nun die Eiertänze der Bahn zum Vorschein.

Ein Artikel der WebZ beschreibt diesen Info-Abend auf wirklich überzeugende und sachliche Art und Weise.

 

Diehl2

Dr. Diehl mit lebhaftem Einsatz

Der Hauptgast und Mittelpunkt des Abends war zweifelsohne Dr. Roland Diehl aus dem Rheintal. Er ist auch geistiger Vater unserer Forderung nach dem Projektbeirat am 10.07.2012 gewesen. Seine Botschaft an Bamberg zog sich wie ein Faden durch den gesamten Abend -->
man muss mit dem Bäcker reden und nicht nur mit Brötchen. (hier sein Vortrag - 7MB)

Bisher bekam Bamberg immer nur ausweichende oder schön redende Mitarbeiter der Bahn vor die Nase gesetzt. Entscheidungs-Kompetenz gleich NULL. Es ist doch sonnenklar, dass die Bahn nur ihre eigene Wunsch-Trasse gut verkauft. Das tut jede Firma und erst Recht die Bahn. Das macht übrigens unsere Bürgerinitiative auch nicht viel anders. Aber wir sehen wenigstens die Menschen, die vor dem Bahnlärm geschützt werden müssen und nicht umgekehrt.

Dr. Diehl konnte eindrucksvoll beweisen, dass am Oberrhein alle Pläne der Bahn vollständig in die Tonne gekippt wurden. Alleine schon der späte Zeitpunkt des Aufstandes im Rheintal ist beeindruckend. Dort war sogar das rechtswidrige Planfeststellungsverfahren schon fast abgeschlossen. Na und .. sagten die Bürger und verweigerten den Zerstörern die Zugänge mit Traktoren (siehe Vortrag Seite 27). Bamberg hätte aber noch wesentlich mehr Zeit und steht noch nicht einmal mit dem  Rücken zur Wand.  Es sei denn, man lässt uninformierte oder sture Stadträte gewähren... Oder wir warten auf die zeitliche Erpressung von Politik oder Bahn. Die kommt so sicher wie der nächste Regenschauer!

Am Rhein geschah aber noch viel mehr - man legte einen eigenen Entwurf vor, der von neutralen Fachleuten erstellt wurde. Unglaublich, aber wahr. Die ganze Region nahm Geld in die Hand, viel Geld und zeigte der Bahn den BESTEN Weg - ihren eigenen Weg! Und... sie gewann diesen Kampf. Selbst Güterzüge fahren nur dort, wo sie keinen Menschen mehr stören! Für manche Gemeinden kommt diese Jahrhundert-Chance leider zu spät. Mal sehen, ob der Süden noch rechtzeitig wach geworden ist.

 

Demny_Offenburg

Die Offenburger Botschaft ist eindeutig

Fast ebenso mutig ging Offenburg vor

Herr Demny, Leiter des Tiefbauamtes, hatte eine glasklare Botschaft im Gepäck:
schenkt der Bahn kein Vertrauen! Sie hat kein Interesse an bürgernahen Lösungen. Offenburg stand schon direkt vor der Zwangsteilung. Doch weit über 50.000 Einwendungen ließen die Behörden kapitulieren. Die alten, überirdischen Trassenpläne wurden gestoppt.

Er bekräftigte die wohl allerwichtigste Aufgabe:
Man muss Geld in die Hand nehmen und seine eigene Lösung auf den Tisch legen. Eine Lösung die neutral ausgearbeitet wurde. Damit gewinnt man die Bürger und beeindruckt die Bahn. Natürlich darf diese nicht völlig benachteiligt werden. Wir brauchen eine moderne, leistungsfähige, aber auch leise Bahn.

 

Podium

aufschlussreiche (Nicht-)Antworten der Bahn

Die anschließende Fragerunde hat dann das bisherige Wanken der Bahn endgültig zu einem Trümmerhaufen degradiert. Die Bürger konnten live erkennen, dass all deren Behauptungen uns allen, der Stadt und dem Stadtrat völlig ungeprüft um die Ohren gejagt wurden.

Katastrophenschutz?

Wasserschutzgutachten?

Lärmgutachten?

innovativer Lärm-Schutz?

UNESCO-Weltkulturerbe?

>> alles Fehlanzeige - nur Vermutungen und Schönfärbungen!

Am Ende verlangte die Bahn, als absolute Krönung des Abends (mit vollem Ernst!):
wir sollen erst JA und AMEN sagen -- DANACH wird geprüft.

Leute Leute...  SO NICHT

 

OB_Starke

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke

Wir haben unseren Königsweg erkannt. Einige der (wenigen!) anwesenden Stadträte haben es entdeckt. Und ganz sicher hat es auch der Oberbürgermeister bemerkt:

Wir brauchen unseren eigenen Weg

Holen wir den Trassenplaner der Offenburger und Freiburger Lösungen. Dieser ist neutral und fachlich kompetent, um eine für alle Seiten optimale Trasse zu erarbeiten. Man gibt ihm die elementaren Eckpfeiler an die Hand und zusammen mit Rechtsgutachten und den Betriebsabläufen der Bahn wird er den besten Weg präsentieren!

Diesen Königsweg gilt es danach mit vereinten und starken Kräften wirksam durchzusetzen!

 

Eines wurde an diesem Abend klar - NICHTS ist bisher klar gewesen. NEIN, auch nicht das Märchen der Bahn von angeblich niedrigen Mauern. Noch nicht einmal der moderne Lärmschutz besitzt genug Wahrheitsgehalt! Wir wissen seit Dienstag zudem, dass auch die Kostenkeule kein Totschlagargument ist. Denn... sparsam ist noch lange nicht wirtschaftlich. Ein schlechter Ausbau zerstört zukünftige Wirtschaftskraft, Entwicklungschancen und unsere Lebensqualität. Das kostet später wesentlich mehr!

WIR rufen dazu schon heute - SEEHOFER hilf

Er wird doch mit Sicherheit die wohl schönste bay. Stadt mitsamt der ganzen Region - noch dazu in Franken - nicht einfach links liegen lassen. Notfalls holen die Bamberger Gärtner noch die gesamte UNESCO ins Boot: siehe hier

 

Schlusswort_Diehl

 

Die Bahn macht was sie will?   ...von wegen!

12Mai/14Off

Korrektur einer voreiligen Bewertung

Vorschau auf die Zukunft

Eine Matrix ohne Wert?

Bamberg steht vor einer gewaltigen Veränderung des Stadtbildes. Und wenn nicht bald Vernunft einkehrt, sogar vor der Gefahr einer spürbaren Zwangsteilung in Ost und West. Denn die Verwaltung glaubt tatsächlich, trotz fehlender Daten der Bahn eine Bewertung abgeben zu können.

Das ist fast so abenteuerlich, als wolle man eine umfangreiche Abschlussarbeit bereits nach dem 1. Satz benoten.
Oder ein Konzert bereits nach dem Stimmen der ersten Instrumente!

Sicher - der Stadtrat selbst forderte am 27.11.2013 von der Verwaltung, direkt vor dem nächsten Koordinierungstreffen eine Prüfungsvorlage, sowie auch noch eine Bewertung der 3 Varianten des Bahnausbaus vorzulegen. Eine Entscheidung, vor der wir schon damals heftig gewarnt hatten. Eine sehr unglückliche, bzw. verfrühte Entscheidung. Denn damit war das Baureferat sogar gezwungen, eine Bewertung vorzunehmen, ohne über alle relevanten Daten zu verfügen.

Wie sich letztlich zeigte, war die Bahn nicht in der Lage die erforderlichen Planänderungen und belastbaren Daten rechtzeitig zu liefern. Dennoch wurde eine Abwägung vorgenommen, die für den 26.03. als Entscheidungsmatrix vorlag. Eine ausführliche Arbeit, die jedoch den Namen „Matrix“ nicht im Geringsten verdient.

Wir haben uns daher die Mühe gemacht, dieses Arbeitspapier zu durchleuchten und auf Schwächen abzuklopfen! Daraus entstand eine ausführliche Überarbeitung, bzw. Korrektur aus unserer Sicht.

Link zu unserer kompletten Überarbeitung

 

Kurz-Übersicht der wesentlichen Erkenntnisse:

  • Daten der DB wurden ungeprüft übernommen, trotz offensichtlicher Fehler
  • längst vorliegende Zugeständnisse der Bahn (Tunnelung und BAB-Abstand) sind verschwiegen
  • das Thema Lärmschutz berücksichtigt sie die Belange der Anwohner nur sehr oberflächlich
  • die bisherige Informationen sind von Firmen durchgeführt, die als Lobbyisten der Bahn berüchtigt sind
  • Stellungnahmem der Rettungsdienste oder Katastrophenschutzes wurde nicht eingeholt
  • bei allen Bewertungen wurde nur die oberirdische Variante 3 zugrunde gelegt; Optionen der Tunnellösungen oder ein früheres Abtauchen im Süden fehlt
  • Gefahren der Gärtner durch Flächenverluste in Süd- und Nordflur sind nur erwähnt, ausgleichsfähige Flächen und Freizeitgebiete im Hauptsmoorwald aber stark übergewichtet
  • Wohn- und Wertverluste für Anwohner, Verluste für Firmen und auch für die Stadt fehlen bei der Beurteilung vollständig
  • die Gefahren für den Erhalt des Weltkulturerbestatus wurden stark verharmlost – das Akzeptieren von 3m-Wänden bei wissentlich falschen Bahn-Angaben ist gefährlich!

Lesen Sie hier die vollständige Ausarbeitung!

FAZIT:

Die vorliegende Bewertung ist wegen fehlender Fakten mangelhaft und aufgrund zurückgehaltener Verbesserungen sogar unbrauchbar.

veröffentlicht unter: Das Bahnprojekt Kommentare